Pedigree: We're for Dogs – Emotionale YouTube-Marketing-Kampagne
Warum echtes Engagement Tierheimhunde und Markentreue rettet
Pedigree erfand sich 2007 neu — weg vom Produktversprechen, hin zu einem gesellschaftlichen Auftrag. Das Ergebnis war eine der wirkungsvollsten Purpose-Kampagnen im FMCG-Bereich.
Das Social Asset
KPIs & Ergebnisse
Pedigree: Marke & Marktposition
Pedigree ist eine der bekanntesten Heimtiermarken weltweit und gehört zum Portfolio von Mars, einem der größten Lebensmittelkonzerne der Erde. Als Marktführer im Segment Hundefutter positioniert sich Pedigree nicht über Produkteigenschaften wie Zutaten oder Nährwerte, sondern über eine tiefe emotionale Bindung: die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund.
In einem Markt, der zunehmend von Premium-Nischenanbietern und tierärztlich empfohlenen Alternativen unter Druck gerät, setzt Pedigree auf Markenwerte, die keine Konkurrenz kopieren kann. Das Versprechen We’re for Dogs ist kein Slogan, sondern eine Unternehmenshaltung, die sich in Produktentwicklung, sozialem Engagement und Tierschutzkampagnen manifestiert.
- Pedigree ist eine der bekanntesten Heimtiermarken weltweit und gehört zum Portfolio von Mars, einem der größten Lebensmittelkonzerne der Erde
- Das Versprechen We’re for Dogs ist kein Slogan, sondern eine Unternehmenshaltung, die sich in Produktentwicklung, sozialem Engagement und Tierschutzkampagnen manifestiert
Die Kampagne: Tierheim, Adoption, Emotionaler Appell, Markenhaltung, Gesellschaftliche Verantwortung
We’re for Dogs geht weit über klassische Produktwerbung hinaus. Die Kampagne zeigt Hunde in Tierheimen und macht deren Schicksal zum zentralen Narrativ. Pedigree verbindet den Kauf jedes Produkts mit einem konkreten Beitrag zur Adoption und stellt damit einen direkten Zusammenhang zwischen Konsumentscheidung und positiver gesellschaftlicher Wirkung her.
Die visuelle Sprache setzt auf ehrliche, ungeschönte Aufnahmen von Tierheimhunden, die in die Kamera blicken. Diese Intimitat erzeugt eine emotionale Unmittelbarkeit, die hochproduzierte Werbefilme selten erreichen. Pedigree kommuniziert damit: Wir zeigen, was ist, und wir handeln, statt nur zu versprechen.
Die Kampagne wurde konsequent über YouTube als Langformat-Content ausgespielt, weil die emotionale Geschichte Zeit braucht, um zu wirken. Kurze Pre-Roll-Werbung hätte den Effekt zerstört. Die Plattformwahl ist damit keine technische, sondern eine inhaltlich-strategische Entscheidung.
- We’re for Dogs geht weit über klassische Produktwerbung hinaus
- Die Kampagne zeigt Hunde in Tierheimen und macht deren Schicksal zum zentralen Narrativ
- Die visuelle Sprache setzt auf ehrliche, ungeschönte Aufnahmen von Tierheimhunden, die in die Kamera blicken
Psychologie: Warum es funktioniert
Die Kampagne aktiviert das Prinzip der Identitätskonsistenz: Wer sich als tierliebende Person versteht, wird durch den Kauf von Pedigree-Produkten zum aktiven Helfer und bestätigt damit sein Selbstbild. Diese Verknüpfung von Konsum und Selbstwahrnehmung ist eines der mächtigsten Instrumente im modernen Marketing.
Hinzu kommt das Phänomen des Mitleids als Handlungsauslöser. Die Bilder der Tierheimhunde sprechen das limbische System direkt an und erzeugen einen Handlungsdruck, der rationalen Preisvergleichen widersteht. Pedigree schafft damit eine emotionale Schutzzone um die eigene Marke, die Mitbewerber nur schwer durchdringen können.
- Diese Verknüpfung von Konsum und Selbstwahrnehmung ist eines der mächtigsten Instrumente im modernen Marketing
- Hinzu kommt das Phänomen des Mitleids als Handlungsauslöser
- Die Bilder der Tierheimhunde sprechen das limbische System direkt an und erzeugen einen Handlungsdruck, der rationalen Preisvergleichen widersteht
Was Marketer daraus lernen können
- Purpose schlägt Produkt: Gesellschaftliches Engagement erzeugt stärkere Markenbindung als reine Produktvorteile
- Kaufakt als Wertehaltung: Wenn jeder Kauf etwas Gutes tut, entsteht Loyalität aus Überzeugung
- Emotionale Kohärenz: Marken-Manifest und Produktnutzen müssen dieselbe Geschichte erzählen
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